der titel verspricht schon großes und tatsächlich: der artikel (nirgendwo als kolumne oder satire gekennzeichnet) ist sehr tazunwürdig schlecht geschrieben und recherchiert. und witzigerweise empört es die leserschaft, innerhalb von 2 tagen sind 300 kommentare im forum zu diesem artikel abgegeben worden....
Ein Auszug: Es schimmert hell, ist geruchlos, flutscht weich über die Zunge und hinterlässt geschmacklich kaum Spuren im Gedächtnis. ...
Doch können die Probleme, die unsere Ernährung schafft, durch Verzicht und Vegetarismus gelöst werden? Bekanntlich zerstört der Sojaanbau etwa in Südamerika die Umwelt und forciert die Armut. Und gibt es das überhaupt, das schuldfreie Essen? Kann eine Tofu-Bulette wirklich das Gewissen erleichtern? Oder ist es eine Illusion im Gewand des Luxus, für den sich der westliche Nahrungsüberfluss einen Markt geschaffen hat? Zudem hat die Sache ein soziales Geschmäckle: Reiche leisten sich genfreien Biotofu, Arme gentechnisch veränderten Sojafraß... (alles unter http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/essen-ohne-schuld/)
hier mal ein exemplarischer kommentar: Für 100g Fleisch wird etwa 1000 Mal soviel Soja als Futtermittel verwendet wie man für die Herstellung von 100g Tofu bräuchte. Der typische Tofu den man in deutschen Asialäden, Supermärkten oder Bioläden bekommt, kommt aus Bioanbau. Im Gegensatz dazu wird der für Tiernahrung verwendete Soja in der Regel gentechnisch Verändert und umweltschädlich angebaut....
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